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Inhalt
Was ist der Installator
Scripte
Wie benutze Ich den Installator
Warum soll ich den Installator überhaupt benutzen
Konzept des Installators
Spezielle Funktionen
Wie erstelle ich eigene Scripte
Neu: Der InstMaker zum einfachen erstellen von Paketen
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Was ist der Installator?
Der Installator ist ein Programm, dass verschiedene Aufgaben unter Windows erledigen kann.
Diese Aufgaben definiert man in kleinen scripten, die verschiedene Befehle enthalten können (s. nächster Absatz).
Diese scripte werden dann vom Installator in einer Baumansicht sortiert (nach frei wählbaren Kategorien) angezeigt und können mittels Kontrollhäkchen selektiert werden.
Ein klick auf den 'Install' Knopf führt die ausgewählten scripte der Reihe nach aus.
Was können diese scripte?
Ein Installator-script besteht aus einer XML datei (s. Beispiele) und evtl. noch einigen ZIP Dateien, die sich zusammen in einem Verzeichnis befinden.
Die XML Datei enthält eine Beschreibung des scripts (Name, Kategorie, u.s.w.) sowie verschiedene Anweisungen, wie z.B.
- entpacke ZIP datei XY nach C:\Programme\XY
- trage WertXY in die Registrierung ein
- erzeuge eine Verknüpfung mit ProgrammXY auf dem Desktop
- führe die Setup.exe mit dem Parameter -s aus
- u.v.a.
Da fast jedes Setup einer Software nichts anderes macht, als Dateien auf den Rechner zu kopieren, Werte in die Registrierung einzutragen und Verknüpfungen im Startmenü zu erstellen, läßt sich für beinahe jede Anwendung ein script schreiben, was das selbe tut.
Dies setzt natürlich die Kenntnis über die kopierten Dateien und Registrierschlüssel voraus. Tools wie RegMon und FileMon von SysInternals loggen solche Vorgänge und können zusammen mit dem EasyConfig Tool des Installator Paketes verwendet werden um selber solche scripte zu erstellen. Dazu später mehr...
Wie benutze Ich den Installator?
Dieses Kapitel setzt vorraus, dass sich in einem Verzeichnis "Laufwerk:\FolderX" wenigstens ein Installator-Paket (bestehend aus XML script und evtl. zip dateien) befindet.
Zunächst sollte man sich die aktuellste Version der Installator.exe von dieser Website herunterladen und in ein beliebiges Verzeichnis (z.B. C:\Programme\Installator\) kopieren.
Jetzt muss man dem Installator noch sagen, wo er nach Installator Paketen (scripten) suchen soll. Das geschieht mit einer Konfigurationsdatei, der "installator.xml", die auch in dem selben Verzeichnis wie das Hauptprogramm (Installator.exe) liegen muss.
In diese Konfigurationsdatei werden einfach alle übergeordneten Verzeichnisse eingetragen, in denen sich Installator Pakete befinden. In unserem Beispiel befinden sich in "Laufwerk:\FolderX" mehrere Unterverzeichnisse mit verschiedenen Installator Paketen.
Beispielsweise: Laufwerk:\FolderX\paketA und Laufwerk:\FolderX\paketB
Ein Eintrag in der "installator.xml" sähe dann folgendermaßen aus:
<SCAN SOURCE="Laufwerk:\FolderX" ENABLE="1"/>
Beim Ausführen der Installator.exe durchsucht der Installator alle in der Konfigurationsdatei angegebenen Verzeichnisse nach Unterverzeichnissen mit Installator Paketen. Er würde also in unserem Beispiel die beiden Installator Pakete "paketA" und "paketB" finden. Diese zeigt er dann in der Baumansicht an.
Warum soll ich den Installator überhaupt benutzen?
Der Sinn des Installators ist ein wesentlich vereinfachter Umgang mit Windows Programmen, Einstellungen sowie deren Sicherung und Wiederherstellung nach einer Neu-Installation von Windows (beispielsweise nach einem Virenbefall, Festplattencrash oder einem fehlerhaften Treiber, der Hardwarezugriffe verhindert und sich nicht mehr deinstallieren läßt).
Außerdem kann der Installator weitaus mehr als nur simple Befehle aus den scripten auszuführen:
Er kümmert sich bei korrekter Einrichtung um die Sicherung der Persönlichen Daten und Einstellungen in ein Verzeichnis, das ebenfalls in der Konfigurationsdatei angegeben wird.
So werden beispielsweise von einem Textverarbeitungs-Programm nur die eigenen Texte, die letzten Fensterpositionen und sämtliche Menüeinstellungen (Options) gesichert - NICHT aber das ganze Textverarbeitungs-Programm selbst oder gar ein komplettes Image der lokalen Festplatte, wie es bei anderen Backup Programmen der Fall ist.
Dadurch wird der Zeit- und Daten-Aufwand für ein komplettes Backup erheblich verringert!
Bei ordentlicher Einrichtung eines Installator Servers profitieren beispielsweie mehrere Netzwerk-Parteien von einer umfangreichen Software Sammlung sowie einem zentralen Backup-Server von dem aus sich die Persönlichen Einstellungen und Daten auch auf jeden anderen Rechner im Netz übertragen lassen.
Das Konzept des Installators
Die Idee ist ganz einfach die Aufspaltung einer normalen Software in verschiedene Komponenten:
- Dateien der Software, die auf die lokale Festplatte des Benutzers gehören
- Registrier-Schlüssel, auf die das Programm zugreift (z.B. Seriennummern)
- Verknüpfungen auf das Programm im Startmenü (und zwar sortiert nach Kategorien)
- Dateien, die der Benutzer Anlegt (Dokumente) oder Verändert (Konfig-Dateien)
- Registrier-Schlüssel, die der Benutzer verändert (Programm-Optionen)
Dadurch wird eine flexiblere Handhabung dieser Daten ermöglicht, und nicht zuletzt auch ein erheblicher Zeitvorteil geschaffen.
Und genau darum kümmert sich der Installator mit seiner übersichtlichen Darstellung, allerlei kleinen Hilfen und einem "intelligenten" Informations-Konzept.
Spezielle Funktionen
Der Installator beherrscht neben den auszuführenden Befehlen in den scripten auch noch einige Sonderfunktionen wie z.B. Abhängigkeiten zu anderen scripten:
Wer beispielsweise ein Plugin für irgendeine Software auswählt, möchte (falls noch nicht geschehen) ja auch die zugehörige Software mit installieren. Und wer eine Java Anwendung auswählt wird auch die Java Laufzeitumgebung (JRE) installieren müssen. U.s.w.
Auch können über diese Funktion mehrere scripte zu einer Sammlung zusammengefasst werden. Dies wird mit dem Button "saveConfig" erreicht, der einfach ein script erstellt, welches von allen grade ausgewählten scripten abhängig ist.
Wie erstelle ich denn nun eigene scripte?
Die scripte zu erstellen erfordert verständlicherweise einen gewissen Aufwand, der mit der Zeit zur Routine wird. Ich werde an anderer Stelle noch detaillierte Anweisungen geben.
In vielen Fällen reicht es schon den Programmordner zu zippen (packen), die Verknüpfung aus dem Startmenü einzutragen und evtl. noch einen diff (Vergleich 2er Dateien) von der exportierten Registrierung zumachen.
Neu: Der InstMaker zum einfachen erstellen von Installator Paketen
Dieses neueste Tool der Installator Reihe ermöglicht nun endlich auch dem weniger versierten Computer User sich eigene Installator Pakete zu erstellen.
Dazu muss die gewünschte Software nur einmal auf einem Rechner installiert werden, wobei der InstMaker diese Installation loggt. Aus den mitgeloggten Daten erzeugt er dann ein komplettes Installator-Paket.
Dabei geht das Programm folgendermaßen vor:
Als erstes werden alle Programme erfasst, die aktuell laufen. Diese werden bei der späteren Analyse der Systemzugriffe ignoriert. Schließlich möchte man nicht das Musikstück, welches man gerade hört (Abspielsoftware) mit in das Paket aufnehmen.
Dann folgt das eigentliche Loggen: Es werden alle Datei- und Registrierzugriffe mit den dazugehörigen Anwendungen erfasst. Diese werden dann nach Schreibzugriffen und Anwendung gefiltert.
Am Ende (nach erfolgter Installation einer Software drückt man den Stop-Logging Button) werden einem dann Listen mit Dateien, Verknüpfungen und Registrierschlüsseln zur Auswahl präsentiert, in denen man bei Bedarf noch Unerwünschtes deselektieren kann.
Nach Eingabe der Informationen (Name, Gruppe, Version der Software) erstellt der InstMaker dann eine install.xml sowie evtl. Zip-Archive im angegebenen Verzeichnis. Dieses Paket kann fortan vom Installator verwendet werden (das Verzeichnis muss sich dazu natürlich im SCAN-Pfad befinden. s.o.)
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